Heimatverein Falkenberg/Mark e.V.
Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du - Theodor Fontane

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zum Sammelkalender mit historischen Ansichten
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17.07.2019 - Besuch von Rudi Brandt
Als es am Morgen des 17.07. an meiner Tür klingelte und ich öffnete, war ich schon ein wenig überrascht, denn dort stand ein Mann der fragte, ob ich Interesse an alten Bildern und Geschichten hätte. Bejahend bat ich ihn herein und es stellte sich heraus, das dieser Mann, Rudi Brandt, der Enkel des Lehrers, Organisten und Kantors Karl Brandt sei, der hier in der Volksschule am Kirchberg von 1908 bis 1932 tätig war (Kalenderblatt Mai 2018). Er überreichte mir viele alte Bilder, auf denen Karl Brandt und dessen Nachfahren zu erkennen sind. Auch historische Fotos mit bekannten Falkenbergern, wie Karl Behnsen, Hans Dangelmeier, Hans Hänisch, Kurt Krüger, Erich Mewes oder Richard Koch. Besonders interessant war ein handgeschriebenes Schriftstück (Kopie) des königlichen Konsistoriums der Provinz Brandenburg über die Kürzung des Einkommens Karl Brandts im Falle der Trennung des kirchlichen Anteils vom Schulamt.
Falkenberg 1945
Dabei war auch ein Foto vom Zentrum Falkenbergs (Foto) kurz nach 1945 auf der man im Hintergrund das zerstörte "Hotel Schröder" erkennen kann und eine alte Aufnahme von Transport der Kirchenglocke mithilfe des Pferdekutschers Fritz Mewes vom Bahnhof Falkenberg zur Kirche.

Es ist immer wieder überraschend, wie groß das Interesse an den historischen Kalendern von Falkenberg und an den Geschichten in dessen Umfeld ist. Dabei ehrt die Kalendermacher besonders ein persönlich überbrachtes "Dankeschön", wie in diesem Fall.
Text: H. Lauter
 
30.10.2017 - Ulrich Kopplow, Landau:
Herr Kopplow ist ein Enkel des langjährigen Lehrers der Falkenberger Volksschule Hermann Kluth. H. Kluth wirkte dort von 1908 bis zur Zerstörung der Schule kurz vor Kriegsende 1945, er wurde 1957 auf dem Falkenberger Friedhof begraben.
U. Kopplow freut sich über den kalendarischen Begleiter für 2018 und schreibt: "Glückwunsch! Ich gratuliere zu dem gelungenen Kalender, eine wahrhaft umfassende Fleißarbeit, die vielen Menschen Freude macht und zum Nachdenken anregt. Wir haben durch Zufall Kontakt bekommen, nun profitiere ich davon und bekomme neue Einblicke in die Geschichte meiner Großeltern. .... Es freut mich, dass es ein so schönes Herbstfest anlässlich des Jubiläums gegeben hat. Das ist ein schöner Lohn für die fleißigen Autoren, Fotografen und Chronisten sowie die Computer-Experten, die alles so schön arrangiert haben. Ich wünsche gutes Gelingen für die Zukunft und viele Mitstreiter, die die Arbeit fortführen.
Herzliche Grüße, Uli Kopplow

P.S. vom 08.08.2017: Am 20.04.1945 wurde ich zwei Jahre alt. 1943 wurde der 20. April noch "groß" als Führers Geburtstag gefeiert - aber nicht von meinen Vorfahren! Wir waren im Februar 1945 vor der Russenfront geflüchtet, die Großeltern blieben zurück. Wie groß muss der Schmerz für Opa Kluth an dem Tag gewesen sein, als sein Enkel - 2 Jahre alt - weit weg auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft war und seine Schule in die Luft flog! Unfassbar, es wühlt mich heute mehr auf als im ganzen Leben.
E-Mail vom 30.10.2017 und 08.08.2017 an Wulf-Dieter Künne
76829 Landau
 
30.10.2017 - Dr. Fritz Westien, Neubrandenburg:
Dr. Westien ist Komponist und Autor mehrerer Schulopern in den 1950er Jahren. Den "Gespenstermax" hatte er speziell für die Möglichkeiten der Falkenberger Landschule zugeschnitten.
Dr. Westien bedankt sich für die Zusendung des Kalenders und schreibt: "Es ist erstaunlich, wie kreativ so eine kleine Gemeinde in ihrer Heimatgeschichte arbeitet. Und daß da auch ein Geisteskind von mir vorkommt, das freut mich besonders. Falkenberg hatte doch auch "Des Kaisers neue Kleider" inszeniert (1961). ... Später habe ich den "Kaiser" als Singspiel umgearbeitet. ..."
Brief vom 30.10.2017 an den Autor des Schulopernbeitrags
17033 Neubrandenburg
 
29.10.2017 - Uwe Holmer, Sarrahn/Kuchelmiß:
Pfarrer Holmer (Leiter der Bibelschule 1967-1983) autorisierte den Kalenderbeitrag über die Bibelschule. Nun bedankte er sich herzlich für die Übersendung des neu erschienenen Kalenders.
Er schreibt: "Der Kalender ist Ihnen gut gelungen. Da hat sich auch die viele Mühe mit den Recherchen gelohnt. Er wird sicher gern angenommen, denn eine der verschiedenen Schulen ist ja von den meisten Falkenbergern besucht worden. So weckt der Kalender viele heimatliche Erinnerungen. Ich danke Ihnen, dass Sie über die Bibelschule so freundlich berichtet haben. Überhaupt finde ich es sehr schön, dass die früheren ideologischen Spannungen nicht mehr sind. ... Schön, dass es den Heimatverein Falkenberg gibt."
Brief vom 29.10.2017
18292 Kuchelmiß/Serrahn
 
26.10.2017 - Margrit Renné (geb. Jähnke), Bad Freienwalde:
Margrit, im Jahr 1956 in der Klasse 7b, spielte in der Schuloper "Gespenstermax" die Eichhofbäuerin.
Sie bekam über Bekannte den neu erschienenen Historischen Kalender für 2018 in die Hände und fand das Kalenderblatt über die Schuloper (Juli 2018).
Sie las, sah die alten Fotos und war sofort fasziniert, weil alte Erinnerungen wach wurden, berichtete sie. Ihr geisterten mehrere Tage die alten positiv besetzten Bilder aus der Schulzeit durch den Kopf. Es waren sehr schöne Erinnerungen an die schulische Theaterarbeit. Margrit sagte, dass sie echt gerührt war. Vor ihrem geistigen Auge war durch den Kalender diese nun schon so lange zurückliegende Zeit noch einmal lebendig geworden. Dafür wollte sie sich herzlich bei den Kalenderautoren bedanken. Margrit äußerte die Idee, dass man doch ein Treffen aller Schüler, die bei den Schulopern mitspielten, organisieren könnte, weil es für viele Ehemalige eine nette Erinnerung wäre. Man sollte das im Auge behalten.
Anruf am 23.10.2017 beim Autor des Schulopernbeitrags
16259 Bad Freienwalde
 
 
Falkenberger Notizen